Autor: Julia Schönborn

Das #teamschnipsflausch als Virenschleuder!

Nein, nicht im Sinne einer ansteckenden Krankheit, obwohl … Der Herbst ist nicht mehr zu verleugnen, und zumindest meine Atemwege lassen gerade kein Laufen zu, ohne dass ich zur buchstäblichen Virenschleuder werde. Aber das ist jetzt nicht gemeint! Der Virenschleuderpreis ist ein jährlich verliehener Preis für ansteckendes Marketing. Nach einer Idee und Initiative von Leander Wattig zeichnet eine Jury jedes Jahr das beste Team, die ansteckendste Idee, die herausragendste Persönlichkeit und die beste Kampagne aus. Überreicht wird der Preis auf der Frankfurter Buchmesse. Nominierung des Teams als „ansteckendste Idee“ Dieses Jahr hat Su Steiger das #teamschnipsflausch als ansteckendste Idee nominiert. Bis zum 12.10. konnten facebook-Nutzer_innen abstimmen, wer auf die sogenannte Shortlist kommt. Alle Ideen, die genügend „Gefällt mir“-Angaben erhielten, kamen in die nähere Auswahl. Die Jury entschied dann, wer den Preis mit nach Hause nehmen darf. Durch Eure tatkräftige Unterstützung hat das #teamschnipsflausch es auf die Shortlist geschafft! Für Jana und mich, die wir als Stellvertreterinnen für das Team genannt wurden, war das eine riesengroße Freude. Dass wir am Ende wegen umwerfender Konkurrenz keinen Preis gewonnen haben, spielt …

Hier ist der Läufernachwuchs beim Aufwärmen zu beobachten

Die Läufer von morgen

Der Gatte und ich, wir denken ja ständig an die Zukunft. Am gestrigen Sonntag vor allem an die des #teamschnipsflausch. Bereits jetzt ziehen wir darum ein eigenes, kleines Nachwuchslaufteam heran. Während die beiden Jüngeren  dieses Jahr zum ersten Mal an einem Lauf teilnahmen, ist die Große schon recht erfahren. Wir ließen sie für ihren 3,1 km-Lauf mit ihrem Schulteam zurück und bejubelten die Kleinen beim „Bambini-Lauf“. Der geht über 1,2 km. Für einen Fünfjährigen eine ganz schöne Strecke.

Gravitation

Die Gravitation ist nicht mein Freund. Und auch noch nie gewesen. Zumindest empfand ich es immer so. Während andere leichtfüßig über Hürden sprangen, Hebefiguren beim Tanzen machten, oder sich im Alltag bewegten, als gingen sie auf Luft, hatte mich die Schwerkraft immer gut im Griff. Als ich anfing zu laufen, frustrierten mich die hüpfenden, beschwingten Joggerinnen und Jogger, die mich rechts liegen ließen und scheinbar nur mit einem Bruchteil der Gravitation auskommen mussten, die mich quälte. Damals(TM) entdeckte ich darüber hinaus, wie launisch das Miststück war. Hatte ich mir im Physikunterricht erzählen lassen, dass die Erdanziehungskraft stets gleich war (außer in der Nähe des Äquators, aber wer reist schon zum Joggen jedes Mal dahin?), erfuhr ich jetzt, dass das für mich nicht galt. An manchen Tagen schien mich die Gravitation nicht ganz so stark nach unten zu ziehen, dann wieder beschwerte sie meine Füße als griffe sie mit bleiernen Händen nach ihnen. Leicht und schwerelos fühlte ich mich eigentlich nie. Nicht einmal übermäßig alkoholisiert nach dem Klettern auf den Gasturm, der … lassen wir das. …

Hier ist ein Bild von Frollein Hund auf dem letzten NCT-Lauf zu sehen.

Danke!

Das ist definitiv die aussagekräftigste und passendste Überschrift für diesen Blogpost. Ihr habt uns nämlich noch vor dem NCT-Lauf gefragt, wie Ihr das ‪#‎teamschnipsflausch‬ unterstützen könnt, obwohl Ihr nicht selbst mitlauft. Wow! Das ist klasse! Hier unsere Idee dazu:

Jede Menge Herzen für Heike. Hier eines von zwei Kinderhänden geformtes vor blauem Himmel.

Virtuelle Kollektive

Es ist Frühjahr 2014 und ich rege mich auf. Über irgendeinen Menschen, der mich auf meinem Lieblingskanal twitter antrollt. Worum es ging, habe ich vergessen, denn neben meinem Streitgespräch mit ihm rauschen plötzlich die ersten Tweets von Heike nach ihrer Diagnose durch meine Timeline. Das damalige Fräulein Schnips war noch nicht sehr lange Teil meiner täglichen Begleiter, aber manche Menschen finden den Weg in Dein Herz sozusagen im Short Cut. Einige Worte, zack, drin, fertisch.